Die Schweizer Stimmbevölkerung hat heute das EU-Waffenrecht angenommen. Trotz der Tatsache, dass die Übernahme der EU-Waffenrichtlinie gegen Terror und Missbrauch völlig nutzlos ist, hat sich das Volk von der Angstmacherei-Kampagne der Befürworter überzeugen lassen. Obwohl die Schengen-Drohung geradezu bizarr war, da der Entscheid über die Weiterführung des Abkommens ein politischer und kein juristischer ist und die EU jedes Interesse daran hat, dass die Schweiz im Schengen-Raum verbleibt, konnten die Befürworter die Menschen mit dieser Drohung überzeugen. Auch die oftmals hervorgebrachte Argumentation vor der drohenden Schein-Flüchtlingswelle, durch den Verlust des Schengen-Status, hat zum Sieg der Befürworter beigetragen und weitere Ängste geschürt.

Damit bricht unsere freiheitlich-aufgeklärte Gesellschaftsordnung. Die gesetzestreuen Einwohnerinnen und Einwohner werden weiter schikaniert, während die Polizei von ihrer Arbeit abgelenkt wird und das Risiko von Überfällen zuhause erhöht wird. Ganz zu schweigen von den Konsequenzen für den Schiesssport.

Wir, als Junge SVP Schweiz, sehen uns nun verpflichtet, die Befürworter beim Wort zu nehmen. Die Abwehrhaltung gegenüber Schein-Flüchtlingswellen ist zu begrüssen und wird in Zukunft den Befürwortern vorgehalten. Jegliche Anstrengungen für den Ausbau der Schweizer Asylindustrie von den jeweiligen Politikern werden angeprangert und die Doppelmoral ebenjener Politiker wird offenbart. Auch im Schengen-Bereich wird die Junge SVP Schweiz weiterhin genauestens die Probleme beleuchten. Weitere Verschärfungen des Waffenrechts werden auch in Zukunft von der Jungen SVP Schweiz konsequent bekämpft werden.

Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

Andreas Gerber, Vizepräsident Deutschschweiz